
Ich war wieder beim Immocation Festival – dieses Mal nicht in München, sondern in Leipzig. Und ehrlich gesagt: Ich hatte erst gar keine große Lust. Aber wie so oft, wenn man denkt „Ach, ich bleib dieses Jahr zu Hause“, kommt es dann doch ganz anders.
Das Festival war 2025 deutlich größer als in den Jahren davor: rund 5.000 Teilnehmende, verteilt auf mehrere Bühnen, mit Deep-Dive-Sessions, einer großen Aussteller-Area und einem vollen Programm. Leipzig als Standort hat für mich etwas ganz anderes ausgestrahlt als München – weniger Glanz, aber dafür mehr Fokus.
Gemeinsam mit einem befreundeten Investor bin ich von Bremen aus runtergefahren. Schon auf der Fahrt haben wir intensiv über Projekte gesprochen, Strategien verglichen und Ideen entwickelt – fast wie eine kleine Klassenfahrt für Immobilienmenschen.
Was das Immokation Festival ausmacht, ist dieser ganz eigene Mix aus Lern-Event und Networking-Treffen. Man trifft bekannte Gesichter aus der „Immo-Bubble“, tauscht sich mit Gleichgesinnten aus und lernt dabei fast automatisch Neues.
Die Aussteller-Area war dieses Jahr allerdings etwas einseitig: gleich fünf Anbieter für Restnutzungsdauer-Gutachten – als Betreiber von gutachtenutzungs.com habe ich das natürlich besonders beobachtet. Spannend, aber auch ein bisschen redundant. Dafür fand ich den Stand eines Fertighausherstellers mit KfW40-QNG-Standard richtig interessant – konkrete Zahlen, echte Lösungen.
Inhaltlich gab’s einige Highlights:
Und genau da zeigt sich, warum solche Events wichtig sind: Man lernt nicht nur von der Bühne, sondern vor allem von den Gesprächen dazwischen. Dieses Jahr war ich dank Podcast und Instagram natürlich sichtbarer – und plötzlich sprechen dich Leute an, die deinen Content kennen. Das war richtig schön, weil sich Online-Kontakte endlich in echte Begegnungen verwandelt haben.
Ich habe auf dem Festival nicht nur Bekannte getroffen, sondern auch neue Geschäftspartner und Sachverständige kennengelernt, mit denen inzwischen schon konkrete Projekte laufen. Das zeigt, wie wertvoll solche Veranstaltungen sind – nicht nur als Wissensquelle, sondern als echter Business-Booster.
Die Location in Leipzig war top – modern, groß und gut organisiert. Nur die Wege zwischen den Stages waren teilweise etwas lang, und in der „Beginner-Stage“ war’s durch das Glasdach ein bisschen frisch.
Das Catering im Pro-Bereich war solide, wenn auch etwas schnell vergriffen. Besonders cool fand ich die Aftershow-Party: Zwei Floors, gute Musik – sogar ein Techno-Raum! Für eine Messeveranstaltung wirklich großes Kino.
Wenn ich alles zusammenfasse:
Ich werde wahrscheinlich wieder hingehen – auch wenn ich mir das jedes Jahr anders vornehme.
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